Behandlungspflege (Häusliche Krankenpflege)

Sind medizinische Leistungen, die der Arzt an die Mitarbeiter von einem Pflegedienst delegiert.

Unter Behandlungspflege fallen alle Tätigkeiten, die sich als medizinisch-diagnostische und therapeutische Hilfestellung der Pflege beschreiben lassen, wie Injektionen, Medikamentengaben, An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen, Vitalzeichenkontrollen, etc.

Die Behandlungspflege wird übernommen zur Verkürzung oder Vermeidung von Krankenhausaufenthalten.

Der Patient und seine Angehörigen können nicht verpflichtet werden, diese Leistungen selbstständig zu erbringen. Sei es, das er  zu alt ist, es aus persönlichen Gründen nicht kann/ möchte. Auch wenn der Versichert alleine lebt, besteht in jedem Fall ein Anspruch.

 

Verordnung häuslicher Krankenpflege

Eine Verordnung häuslicher Krankenpflege bekommt man bei seinem Arzt.

Der Arzt und der Pflegedienst, der die Leistungen erbringt, müssen die zu erbringenden Leistungen in das Verordnungsformular eintragen, anschließend muss es vom Versicherten unterschrieben werden. Dann kann es bei der Krankenkasse eingereicht werden. Die Verordnung muss bis zum dritten Arbeitstag nach Ausstellung bei der Krankenkasse vorliegen.

Die Erstverordnung ist in der Regel auf 14 Tage begrenzt. Mit entsprechender ärztlicher Begründung kann sie einen längeren Zeitraum verlängert werden.

 

Ablehnung der Verordnung?

Wird eine Verordnung durch die Krankenkasse abgelehnt, informiert die Krankenkasse den Versicherten über die Gründe der Ablehnung. Gegen eine Ablehnung kann der Versicherte Widerspruch einlegen.