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Pflegetagebuch

Mit einem Pflegetagebuch können Sie sich einen Überblick über den benötigten

Zeitaufwand für pflegerische und hauswirtschaftliche Unterstützungsleistungen

für Ihren Angehörigen verschaffen. Diese Aufzeichnungen dienen vor allem als gute Dokumentation für eine anstehende Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) für die Einstufung in eine Pflegestufe.

Sie sollten über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen alle erbrachten Pflegeleistungen notieren.

Gerade die selbstverständlichen Hilfestellungen im Alltag übersieht man schnell – für die Feststellung der Pflegebedürftigkeit und die Einstufung ist aber alles wichtig. Zum Beispiel:

 

  • Nachgießen von Getränken
  • Bereitstellen von Zwischenmahlzeiten (z. B. kleingeschnittenes Obst)
  • Wiederholte Aufforderung und Motivierung, zu essen oder zu trinken
  • Händewaschen vor oder nach dem Essen
  • Richten der Kleidung nach einem selbstständigen Toilettengang
  • Hilfestellungen beim Aufstehen aus dem Sessel, um z. B. zur Toilette zu gehen

 

Das Pflegetagebuch können Sie als Erinnerungsstütze im Gespräch mit dem Gutachter verwenden.

Beim Begutachtungstermin können Sie ihm eine Kopie aushändigen oder auch wichtige Teile vorlesen. Bitten Sie dann, dass das Pflegetagebuch als Anlage zu den Akten aufgenommen wird.

Grundsätzlich ist niemand dazu verpflichtet, ein privates Pflegetagebuch zu führen, auch darf niemand Einsicht in das Pflegetagebuch verlangen.

 

Weitere Informationen finden sie hier:

Ihr Pflegetagebuch