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Hilfmittel der Krankenversicherung

Die Hilfsmittel der Krankenversicherung erfüllen im Wesentlichen vier verschiedene Aufgaben:

Sie dienen dazu,

  • Eine Schwächung der Gesundheit zu beseitigen (z.B. Inkontinenzhilfen),
  • Krankheiten zu verhüten oder deren Verschlimmerung zu vermeiden (z.B. ein Rollator zur Aufrechterhaltung und Stärkung der Mobilität) oder
  • Pflegebedürftigkeit zu vermeiden.

Allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens (z.B. elektrisches Messer) fallen nicht unter die Leistungspflicht der Krankenversicherung.

Die Hilfsmittel sind im Hilfsmittelverzeichnis nach § 139 SGB V zusammengefasst. Voraussetzung für eine Versorgung damit ist ein Rezept eines Arztes.

Die Hilfsmittel werden, soweit es nicht Verbrauchsmaterialien wie Inkontinenzmittel sind,  meist leihweise zur Verfügung gestellt.

Die Kostenträger haben häufig Festbeträge für einige Hilfsmittel festgelegt, so dass der  Versicherte eventuell noch einen Eigenanteil tragen muss. Dies gilt jedoch nicht bei leihweise überlassenen Hilfsmitteln.