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Finanzierungsmöglichkeiten

Ein wichtiger Faktor für die Inanspruchnahme von häuslicher Krankenpflege ist die Frage der Kostenerstattung. Die wichtigsten und häufigsten Kostenträger sind die zuständigen Pflege– und Krankenkassen. Im Bereich der Grundpflege (SGB XI) steht die Pflegeversicherung, im Bereich der Behandlungspflege (SGB V) die Krankenkasse als Leistungsträger. Falls eine Pflegestufe besteht, ist die Höhe der Erstattung von der jeweiligen Pflegestufe abhängig.

Übersteigen die Kosten die der Pflegeversicherung, gibt es, neben der privaten, weitere Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung. Mit Hilfe einer Seniorenberatung ist es uns möglich, eine umfassende Beratung sicherzustellen.

 

Krankenkasse

Die Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für Leistungen der Behandlungspflege (SGB V) die vom behandelnden Arzt verordnet werden. Ein bestimmtes Krankheitsbild (Diagnose) ist die Voraussetzung für die zu verordnende Behandlungspflege.

Als Vertragspartner der Krankenkassen ist es uns möglich, direkt und unbürokratisch mit den Krankenkassen abzurechnen.

Pflegestufe

Die Pflegekasse stellt die pflegerische Versorgung bei Pflegebedürftigkeit ihrer Versicherten sicher, die aufgrund der Schwere der Pflegebedürftigkeit auf Hilfe angewiesen sind.
Leistungen der Pflegeversicherung werden nur auf Antrag gewährt und dann durch einen Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) festgestellt.
Besteht eine Pflegestufe können wir ohne Umstände direkt mit den Pflegekassen abrechnen.

Privat

Ist keine Pflegestufe vorhanden, so kommt die Pflegekasse auch nicht für die Kosten durch einen ambulanten Pflegedienst auf. Diese müssen privat finanziert werden.

Sozialhilfe

Bei Bedürftigkeit und wenn kein Anspruch auf eine Pflegstufe besteht, stellt die Sozialhilfe im Falle der Pflegebedürftigkeit Leistungen bereit (Prinzip der Nachrangigkeit). Sie kann als Sach- oder als Geldleistung erbracht werden.

Dies bedeutet grundsätzlich:

  • Offenlegung von Einkommens- und Vermögensverhältnissen,
  • Einsatz des Einkommens bis auf ein Taschengeld,
  • Heranziehung der Vermögens, bis auf einen geschützten Teil,
  • Heranziehung zu den Kosten der  unterhaltspflichtigen Angehörigen (Ehegatte, Eltern und Kinder).

Die Sozialhilfeträger übernehmen bei ambulanter Pflege, die Kosten, die nicht von der Pflegeversicherung abgedeckt sind und die der Pflegebedürftige mangels eigener Mittel nicht selbst bezahlen kann.